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Glossar

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Aalstrich: Dunkel abgesetzter Streifen über dem Rückgrat bei Ticked Tabby Varietäten (Abessinier, Somali).

Abzeichen: Bezeichnung für > Points.

Agouti (engl. banding, ticking): Mit Farbbändern, also Tabby. Jedes einzelne Haar ist abwechselnd hell und dunkel gebändert, die Haarspitze ist immer dunkel. Gelbliche oder weiße (bei Silver Varietäten) Färbung zwischen den Streifen. Bei Abessinierkatzen reinste, fast zeichnungsfreie Form (Wildfärbung).

Ausstellung (engl. show): Dient dem Vergleich von Rassekatzen mit ihrem Standard durch internationale Zuchtrichter (> Qualifikation), ist zugleich Schönheitswettbewerb und Öffentlichkeitswerbung für Katzenhaltung. Wird von Zuchtverbänden veranstaltet.

Auszeichnungen: (> Titel) BOB (Best of Best), BIS (Best in Show), BOS (Best opposite Sex) sind die höchsten Auszeichnungen, die Katzen auf FIFe-Ausstellungen erringen können.
BIV (Best in Variety). Rassesieger. Diese Auszeichnung wird nur vergeben, wenn unter mindestens drei Tieren gewählt werden kann. Jungtiere und Kitten, bzw. Jungtiere und erwachsene Katzen können hier miteinander konkurieren.
DM (Distinguished Merit) = hervorragende Leistung. Steht im Stammbaum nach dem Namen der Katze und bedeutet, daß das besagte Tier mindestens 10 direkte Nachkommen hervorgebracht hat, welche auf FIFe-Ausstellungen den Titel IC (Internationaler Champion) erworben haben.

Bezoare: Haarballen, Gewölle. Bilden sich nach der Fellpflege im Katzenmagen und werden normalerweise nach Verzehr von Katzengras oder ähnlichem erbrochen. Bei Schwierigkeiten (Appetitlosigkeit, Verstopfung) Tierarzt aufsuchen!

Blotched oder classic Tabby (engl.): Gestromt. Die Streifen an der Flanke der Katze zeichnen einen Schmetterlingsflügel. (> Tabby)

Break (engl.): Nicht gerundete Einbuchtung zwischen Stirn und Nasenansatz.

Breeding (engl.): > Zucht.

Brille: Hellere Umrandung der Augen in einer dunklen Gesichtsmaske (z.B. Siam, Heilige Birma).

Brindling (engl.): Weiße oder farblose Stichelung innerhalb einer dunklen Fellpartie.

Cattery (engl.): Zwinger.

CFA (Cat Fanciers Association): Eine der großen Dachorganisationen amerikanischer Zuchtvereine.

Cobby (engl.): Bezeichnung für den schweren, kräftigen Katzentyp. Massiver, gedrungener Körperbau, muskulös und kompakt, mit breiter Hüft- und Schulterpartie (Perser, Exotic, Britisch Kurzhaar, Manx).

Colourpoint (engl.): Spitzenschwärzbarkeit, Spitzenfärbung. Kälteschwärzbarkeit von Haut und Haar an den kühlsten, am wenigsten durchbluteten Körperstellen (> Points).

Curling (engl.): Regelmäßige Kräuselung des Fells bei Rexkatzen, besonders bei der Cornish Rex.

Daumenabdruck: > Wildfleck.

Deckhaar: > Fell.

Disqualifikation: Ausschluß von der Bewertung auf einer Katzenausstellung wegen schwerwiegender Fehler, oder Nervosität bzw. vermeintliche Bösartigkeit ängstlicher Katzen im Ausstellungsstress.

Ebony (engl.): Geläufige Bezeichnung für die Orientalisch Kurzhaar Schwarz.

Entwurmung: Für die Gesundheit und das Wachstum der Katze unbedingt erforderlich. Unerlässlich vor Impfungen aller Art. (Medikamentöse Behandlung zur Bekämpfung von Darmparasiten).

Erbbild: > Genotypus.

Erscheinungsbild: > Phänotypus.

Fell: Setzt sich bei Katzen normalerweise aus dem schützenden Deckhaar (Leit- und Grannenhaare) und der wärmenden Unterwolle zusammen. Erblich bedingte Varianten, z.B. Rex, Langhaar, Kurzhaar Katzen.

FIFe (Fédération Internationale Féline): Als Dachorganisation europäischer Katzenzuchtvereine 1949 in Frankreich gegründet. Fördert die Zucht der Katzenrassen und erstellt Standards. Erkennt Rassestandards anderer Organisationen nicht in allen Fällen an.

Flamme: Flammenförmige Zeichnung, beginnt in der Stirnmitte und zieht sich bis zur Nase hin.

Foreign (engl.): Bezeichnung für Katzen von schlanker, eleganter und „exotischer“ Körperform.

Fußballen: Haarlose Polster unter den Pfoten. Die Hand zählt sieben Ballen: fünf fingerförmige, ein herzförmiger Handballen, sowie ein kleiner Ballen in Höhe des Gelenkes. Der Fuß zählt vier fingerförmige und ein herzförmiger Ballen.

GCCF (Governing Council of the Cat Fancy): Dachorganisation der britischen Katzenzuchtverbände.

Geisterzeichnung (engl. ghost marking): Leichtes Tabbymuster bei Jungtieren mit genetisch einfarbigem Fell, das mit zunehmendem Alter verschwindet.

Gen: Träger einer Erbanlage.

Genotypus: Gesamtheit aller Gene, die den Phänotypus eines Lebewesens bestimmen.

Grannenhaar: > Fell.

Halsbänder: Unterbrochene oder nicht unterbrochene dunkle Ringe auf der Brust bei Tabbyzeichnung.

Halskrause: Lange, dichte Behaarung über Schultern und Brust bei Lang- und Halblanghaarkatzen.

Handschuhe: Rein weiße Abzeichen an den Vorderpfoten, z.B. Heilige Birma.

Havanna: Geläufige Bezeichnung der Orientalisch Kurzhaar Braun.

Höschen: Knickerbocker. Ausgeprägte, lange, dichte Behaarung an den Hinterbeinen.

Hybride: Mischling, Bastard. Nachkomme aus der Kreuzung erbverschiedener Rassen.

Himalayan Point (engl.): Siamesenfärbung bei einer anderen Rasse.

Impfpass: Wird nach der Schutzimpfung durch den Tierarzt ausgestellt. Gehört neben dem Stammbaum zu den Papieren einer Rassekatze.

Impfung: Vorbeugende Immunisierung ab 8. Lebenswoche. Bis dahin Infektionsschutz durch die Mutter. Impfung gegen Katzentyphus (Panleukopenie), Rhinotracheitis, Corysa, Tollwut, Katzenleukose, usw. Entwurmung eine Woche vor jeder Impfung. Regelmäßige Auffrischungsimpfungen sind unerläßlich.

Inzestzucht: Paarung von Geschwistern oder Elternteilen und Kindern zur Erbgutprüfung oder Erzielung besonderer Zuchtergebnisse.

Inzucht: Paarung stammverwandter Lebewesen zur Vereinheitlichung der Erbanlagen. Beste Methode reinerbige Zuchtstämme zu erzielen.

Katerbäckchen: Besondere Ausformung der Wangen bei ausgewachsenen Männchen, die an dieser Stelle eine stärkere Muskulatur und eine verdickte Haut haben.

Keilförmig: Kopfform, deren Umriss von geraden Linien gebildet wird, von der Außenseite der Ohren bis zum Maul, ohne Ausbuchtung in Höhe der Barthaare; flacher Schädel, gerade Nase, kantige, eckige Gesichtsform.

Kastration: Unfruchtbarmachung durch operative Entfernung der Eierstöcke bei der Kätzin, Hoden beim Kater, unter Narkose. Wird nach der Geschlechtsreife durchgeführt. (engl. männl. Kastrat = neuter; weibl. = spay). (> Sterilisation)

Kitten (engl.): Jungkatze, Kätzchen. Katzenwelpen in den ersten zwölf Wochen ihres Lebens.

Knöpfe: Tupfenmuster auf der Brust bis hin zum Unterbauch, bei Tabby Varietäten.

Krallen: Die einziehbaren Krallen der Katzen sind hervorragende wie notwendige Werkzeuge. Die Katze kann sie je nach Belieben einziehen oder ausfahren. Die Krallen an den Vorderpfoten sind wahre Waffen, sie werden aber auch zum Festhalten beim Kletten benötigt. Diejenigen der Hinterpfoten dienen eher als Stütze beim Laufen und Springen. Durch häufige Abnutzung löst sich nach und nach die äußere, verbrauchte Hornschicht und fördert neue, spitze Krallen zutage. Weiches Holz oder ein Kratzbaum sind ein Must für die Krallenpflege.

Kreuzung: Paarung von Individuen verschiedener Gattungen, Familien oder Rassen einer Art, um neue Rassen, neue Farben bestehender Rassen oder ihre genotypische und phänotypische Umformung zu erwirken. (> Hybride)

Luchsbüschel (Pinsel): Pinselartige Haarbüschel an den Ohrenspitzen.

Mackerel Tabby (engl.): Getigert. Die Zeichnung läßt die Katze als Miniaturtiger erscheinen. Die Streifen müssen parallel verlaufen. (> Tabby)

Maskara Markings (engl.): Zeichnung im Gesicht der Tabby Varietäten. Spiralförmige Linien, ausgehend von der äusseren Spitze des Auges bis hinunter zu den Wangen. Die Augen sind von der dunkelsten Farbe der Zeichnung umgeben und mit der hellsten Farbe umrandet.

Maske: Kräftig gefärbte Gesichtszeichnung bei verschiedenen Rassen (z.B. Siamkatzen) aufgrund genetischer Veranlagung (> Colourpoint). Schwache Körperpigmentierung, kräftig pigmentierte Points. Die Maske ist meist durch Linien mit den Ohren verbunden..

Mutation: Durch verschiedene Ursachen hervorgerufene Veränderung des Erbgutes.

Nasenspiegel: Unbehaarte Nasenkuppe, meist kühl und feucht. Färbung in vielen Standards vorgeschrieben.

Nickhaut: Drittes Augenlid. Bedeckt das Auge bei drohender Gefahr, Verletzung, Ermüdung oder Erschlaffung vom inneren Augenwinkel her.

Non-Agouti: Ohne Farbbänder, also Non-Tabby (blau, schwarz, smoke usw.).

Novizen: Tiere, die zur Zucht zugelassen, jedoch unbekannter Abstammung sind. Nach Erhalt eines "vorzüglich" können sie im Experimentalstammbuch registriert werden.

Odd-eyed (engl.): Verschiedenfarbene Augen (eines blau, das andere grün oder golden bis kupferfarben). Auch verschiedene Blautöne beider Augen.

Paarung: Deckakt. Dient der Begattung. Sollte bei Katzen erstmals nach Abschluß des körperlichen Wachstums und nicht öfter als dreimal innerhalb von zwei Jahren erfolgen.

Pedigree (engl.): Abstammungsnachweis, Stammbaum, Stammtafel. Zuchtausweis im Sinne einer amtlichen Geburtsurkunde. Gehört zu jeder Rassekatze. Enthält Angaben über Zwingernamen, Eigennamen, Geburtsdatum, Rasse, Eltern usw.

Peitschenschwanz: Dünner, schmaler Schwanzansatz mit fein auslaufender Spitze. Schwanzform der meisten schlanken Katzenrassen.

Phänotypus: Äußeres Erscheinungsbild eines Lebewesens in seiner Gesamtheit, geprägt durch den Genotypus im Zusammenwirken mit Umwelteinflüssen.

Pigment: Dunkler Farbstoff, in erster Linie Melanin. Wird in den Körperzellen gebildet. Eumelanin ruft bei Katzen schwärzliche, Phaeomelanin gelb/orange Färbung hervor. Bei Störung der Pigmentbildung während der Embryonalentwicklung kommt es zu Weißscheckung.

Pinch, Whisker Break, Muzzle Break (engl.): Eingezogene Wangen bei extrem gestrecktem Schädel.

Points (engl.): (Punkte, Spitzen) Abzeichen (> Maske). Ohren, Beine, Schwanz und Hoden sind kräftiger pigmentiert als der übrige Körper.

Premior (engl.): Ausstellungstitel in der Kastratenklasse; analog zum Titel Champion.

Qualifikation: Bewertung auf Ausstellungen durch anerkannte Zuchtrichter.

RIEX-Stammbaum (bei FIFe): Auch Experimentalstammbaum genannt. Mindestens ein Vorfahre in den letzten drei Generationen ist unbekannt. Im FIFe-Stammbaum der betreffenden Katze steht in diesem Fall vor der Zuchtbuchnummer die Bezeichnung „RIEX“.

Ruddy (engl.): Wildfarbe von Abessinier und Somali.

Rumpy (engl.): (Manx) Absolut schwanzlos. (> Stumpy)

Schildpatt: > Tortie

Seal (engl.): Seehundbraun, schwarzbraun. Abzeichenfarbe bei Siamkatzen und Colourpoint aller Rassen.

Selektion: Zuchtwahl. Züchterische Auslese bestimmter Eigenschaften. Förderung erwünschter, sowie Ausmerzung unerwünschter Merkmale.

Skarabäus-Zeichnung: Ausdrucksvolle feine Strichzeichnung (M-Zeichnung) auf der Stirn von Agouti-Katzen. Auch bei vielen Non-Agouti-Katzen angedeutet vorhanden.

Smoke (engl.): Rauchfarben. Non-Agouti-Katzen. Silbriger Fellgrund, pigmentierte Haarspitzen in unterschiedlicher Länge (> Tipping).

Sorrel (engl.): Rötlichbraun (kupferrot, goldbraun) mit braun-chocolat Ticking. Benennung der Färbung bei Abessinier und Somali.

Spitzenfärbung: > Tipping.

Sporen: Weißfarbige, hinten spitz zulaufende Abzeichen an den Füßen der Heiligen Birma.

Spotted Tabby (engl.): Getupft. Das Fell der Katze ist von Flecken (Tupfen) übersät, so rund und so gleichmäßig wie möglich. (> Tabby)

Stammbaum: > Pedigree.

Standard: Internationaler Bewertungsmaßstab für Rassekatzen auf Ausstellungen, erarbeitet von Dachorganisationen aller Erdteile (> FIFe). Komplette und genaue Beschreibung der idealen Merkmale einer Rasse. Dient in Verbindung mit Punkteskalen bei Ausstellungen der korrekten Bewertung einer Katze.

Sterilisation: Unfruchtbarmachung mittels Unterbrechung der Eileiter bzw. Samenstränge. Funktion der Keimdrüsen bleibt intakt (> Kastration).

Stichelhaare: > Brindling.

Stop (engl.): Absatz zwischen Stirn und Nasenrücken bzw. Einbuchtung oder Kurve im Nasenprofil.

Stumpy (engl.): (Manx) Stummelschwanz von weniger als 3 cm. (> Rumpy)

Tabby (engl.): Dunkles, klar definiertes Zeichnungsmuster auf einer beliebigen Grundfarbe. Das Tabby-Muster beruht auf der ungleichmäßigen Verteilung der Farbpigmente verschiedener Haare (Agouti). Die Streifen sind der Widerschein vom Wechselspiel der Agouti- und Non Agouti Haare. Es werden folgende Muster unterschieden: Blotched Tabby (gestromt), Mackerel Tabby (getigert), Spotted Tabby (getupft), Ticked Tabby (getickt).

Tapetum lucidum (lat.): Phosphoreszierende Schicht im Augenhintergrund nachtaktiver Tiere, an dessen Stelle die davor befindliche Netzhaut keine Pigmente aufweist. Einfallende Lichtstrahlen treffen daher direkt auf diese Schicht, werden in ihre einzelnen Bestandteile zerlegt und farblich unterschiedlich reflektiert (Aufleuchten der Augen bei einfallendem Licht). Da das Licht die Netzhaut zweimal erreicht, - beim Lichteinfall und beim Reflektieren - ergibt sich eine optimale Nutzung auch geringster Lichtquellen (z.B. bei Dämmerung).

Ticked Tabby (engl.): Getickt (überzogen). Die Streifen beschränken sich auf den Kopf, die Beine und den Schwanz. Die Flanken der Katze sind einheitlich mit Agouti-Haaren bedeckt. (> Tabby)

Ticking (engl.): Bänderung jedes Haares in drei oder mehr Farbzonen, je nach Haarlänge. (> Agouti)

Tipping (engl.): Nur die Haarspitzen sind in der Solidfarbe gefärbt, der Rest ist aufgehellt. (Smoke, Shaded, Shell, Silver, Golden).

Titel: Von den Bewertungsrichtern bei Ausstellungen verliehene Auszeichnungen, entsprechend dem Standard einer Rasse: EC. (Europ. Champion); GIC. (Gr. Intern. Champion); IC. (Intern. Champion); CH. (Champion) / EP. (Europ. Premior); GIP. (Gr. Intern. Premior); IP. (Intern. Premior); P. (Premior). (> Auszeichnungen)

Torbie, Patched Tabby (engl.): Gestromt (blotched) oder getigert (mackerel) mit über den Körper verteilten rot/creme Flecken. Fast ausnahmslos bei weiblichen Katzen.

Tortie, Tortoiseshell, Tortoise (engl.): Schildpattzeichnung. Schwarz, rot, orange gefärbtes Fell fast ausschließlich weiblicher Katzen. Farbverdünnte Formen: Blue- Chocolate-, Lilac-, Cinnamon- und Fawn-Schildpatt. Pointkatzen mit Schildpattzeichnung werden Tortiepoints genannt.

Unterwolle: Feines, weiches Haar das die Basis des Katzenfells bildet (> Haar).

Varietät: Spielart, Variante einer Rasse.

Verdünnung: Geringere Farbpigmentierung der einzelnen Haare. Verdünnte Farben sind Blau und Creme (schwarze oder rote Farbe, mit Weiß vermischt (verdünnt), ergibt Grau (= Blau) resp. Creme). Beide Elterntiere müssen diese Veranlagung tragen, wenn ein Teil des Nachwuchses blau bzw. creme sein soll.

WCF (World Cat Fanciers Association): Europäische Dachorganisation von der FIFe unabhängiger Zuchtvereine.

Weißscheckung (engl. piebald white spotting): Scheckung in verschiedenen Abstufungen, vom winzigen weißen Kehlfleck (Medaillon) über Holländer Scheckung (Bicolour) und Englische Scheckung (pigmentierte Flecken im überwiegend weißen Fell) bis zu wenigen pigmentierten Haaren bei sonst weißen Katzen.

Wildfleck (engl. thumb mark = Daumenabdruck): heller Fleck auf der Hinterseite der Ohren vieler Agouti-Katzen. Zeigen die Flecke nach vorn, signalisieren sie „Alarm“.

Zeichnung: Markierung, Muster. (> Tabby)

Zucht: Gezielte Paarung zuchtgeeigneter Eltern, um deren Vorzüge bei den Nachkommen womöglich im positiven Sinne zu steigern (> Selektion). Voraussetzung ist u.a. Kenntnis der Genetik. Ziel der Zucht ist Vervollkommnung einer Rasse, nicht sinnlose Vermehrung.

Zuchtverein, Zuchtverband, Katzenclub: Zusammenschluß gleichgesinnter Katzenfreunde zur Förderung des allgemeinen Verständnisses für Katzen, ihrer Reinzucht und sachgemäßen Haltung sowie Verhinderung von Mißbrauch und Mißhandlung.

Zwinger (engl. cattery): Geräumiger, katzengerecht ausgestatteter Lebensbereich beim Züchter. Von einem Zuchtverband anerkannte Zuchtstätte eines Züchters. Der Name des Zwingers ist gleichzeitig der Familienname aller Kätzchen, die dort zur Welt kommen.